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Forum-DDR-Grenze-Grenztruppen-BGS-MfS-NVA

Die innerdeutsche Grenze Forum über die Geschichte der DDR Grenze und deren Organe. DDR Grenztruppen,DDR Staatssicherheit MfS,Bundesgrenzschutz und Augenzeugen.Fragen und Antworten über das Leben und Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Videos und Bilder der Grenze und Sperranlagen.Die

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Einträge: 20
Kategorie: RSS Portale
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hinzugefügt am: 16.05.2009 - 08:10:03
aktualisiert am: 01.09.2010 - 12:42:32

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RE: ´Wie wurden IM geworben? (von Hackel39)
Zitat von Feliks D.Zitat von HufVielleicht erfährt man hier in der relativen Anonymität des Forums, wie und mit welchen Methoden das MfS der ehemaligen DDR seine zahlreichen IM angeworben hat?Wer hat davon Kennung?HufDu stellst Fragen Huf, mit der Beantwortung und den möglichen Abläufen könnte man eine ganze Doktorarbeit füllen. Ich will es trotzdem einmal anhand einen Kurzabrisses eines "Normalfalles" mit einer Antwort versuchen.Alles begann ja mit einer Meldung über das Bekanntwerden des Kandidaten, anschließend wurde ein entsprechender IM-Vorlauf angelegt und der Kandidat einer dem Maßnahmeplan entsprechenden allseitigen Aufklärung unterzogen. Der Maßnahmplan zur Aufklärung des Kandidaten bestimmte das Vorgehen bis zum Zeitpunkt des ersten Kontaktgespräches. Einzelne Punkte mit festen Zeitvorgaben waren z.B.-Ermittlungen zur Person durch Wohngebietsermittlungen, über die Kaderakte, Speicherabfrage, Maßnahme M und Erarbeitung eines umfassendes Persönlichkeitsbildes durch IM.-Vorbereitung einer Legende für das erste Kontaktgespräch- Zeitpunkt des KontaktgesprächesDaraus und aus dem Ergebnis des ersten Kontaktgesprächs wurde ein Plan zur Werbung entwickelt. In diesem Plan wurde die Notwendigkeit der Werbung begründet, der Kandidat und sein Umfeld sowie die Verwandtschaft umfassend eingeschätzt und die Art der Werbung sowie der Ort und Zeitpunkt festgelegt. Der Werbeplan mußte immer vom Vorgesetzten durch Unterschrift bestätigt werden. Nach der Werbung wurde ein Bericht über diesese (erfolgreich oder auch nicht) durchgeführte angefertigt. Aus diesem gingen neben Ort und Zeit die Art der Verpflichtung zur konspirativen Zusammenarbeit, der gewählte Deckname, evtl. erste Aufträge, zu benutzende Telefonnummern und Erkennungsmerkmale (Worte, Gesten usw.) sowie Ort und Zeit des nächsten Treffs hervor. Arbeitstechnisch erfolgte nun noch die Umregistrierung der IM-Vorlaufakte zum IM-Vorgang bzw. die Archivierung der IM-Vorlaufakte wegen ablehnender Haltung.Nachtrag: Als Anhang der von @seaman angesprochene Beitrag Dazu ein paar Fragen auch meinerseits.Führte so ein erstes Kontaktgespräch bereits zum Anlegen einer Stasiakte ?War es erfahrungsgemäß ein K.O.- Kriterium, wenn jemand, der zum Kadergerspräch eingeladen wurde das leutseelig und offensiv in seinem Umfeld verkündete ?Es gab damals auch Kadergespräche durch BPO- und überregionale SED- Parteileitungen, fanden die Gespräche zwecks IM- Anwerbung erfahrungsgemäß vor oder nach solchen "Entwicklungsgesprächen" in Richtung hauptberuflicher SED- und FDJ- Tätigkeit statt ?Persönlich hatte es nur einmal den Anschein, daß ich bei einem solchen Gespräch eingeladen war, darüber hinaus gab es mit dem DR- Dienststellenleiter regelmäßige Termine bei denen ich als ehrenamtlicher FDJ- Sekretär meine Probleme im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit vorgetragen hatte, jener Leiter war dann später als IM identifiziert worden.Bei einem solchen Gespräch in der Reichsbahndirektion äußerte ich mich frei und frank über mögliche Perspektiven in einem Bürojob im Parteiapparat oder dem Jugendverband und signalisierte, daß ich nicht -zig Prüfungen und meine Lehre im Traumberuf Lokführer absolviert habe, um irgendwann mal an einem Schreibtisch zu enden.Im Prinzip hatte ich von da ab nie wieder solche Kontakte, obwohl die Wende da noch 2-3 Jahre weit weg war und ich unverändert engagiert an den Sieg des Sozialismus glaubte.Grundsätzlich war ich aber gerne bereit, mich in der FDJ- Arbeit überdurchschnittlich zu engagieren, übrigens auch in der (unbezahlten) Freizeit und brachte das auch zum Ausdruck, damals wie heuteschätze ich die Lage so ein, daß es die DDR Wert gewesen wäre, verteidigt zu werden.
Eintrag vom: 12:39:27 - 01.09.2010
blanc
RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet (von wosch)
Hallo!"Deutsche Einheit" heißt für mich in erster Linie erst einmal daß das geteilte Deutschland (BRD und DDR) zu einem Staat geworden ist!Unterschiedliche Betrachtungsweisen ändern daran nichts, wenn man aber regionale Unterschiede als Maßstab dafür ansetzt ob man die Einheit als vollendet oder nicht vollendet ansieht, so geht man m.E. nicht gerecht mit diesem Thema um. Dafür, daß man ca 15 Jahre auf einen Trabi warten mußte hat sich aber in den letzten 20 Jahren sehr viel zum Besseren gewendet, daß sollte man bei aller Kritik nicht vergessen, ich spreche hier vor allen Dingen Diejenigen an, die sich an diese Zeit auch noch erinnern können oder wollen!Das mit dem Trabi war nur Eines von vielen Beispielen, ich könnte auch noch ganz Andere bringen. Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden, ich denke in einigen Jahren wird es sich (was noch bestimmte Unterschiede betrifft) auf einen gleichen Level eingepegelt haben! Auch glaube ich nicht, daß die Mehrzahl der Bevölkerung der Neuen Bundesländer ihre DDR wieder haben möchte. Insofern haben sie sich auch mit der Einheit "angefreundet", wegen mir auch als "Unvollendete"!Schönen Gruß aus Kassel.
Eintrag vom: 12:32:55 - 01.09.2010
blanc
RE: Interflug Absturz bei KöWuhausen (von kinski112)
Da gibt es schon einen Thread dazu "Welche Katastrophen waren die schlimmsten in der Geschichte der DDR?" 08.03.10 ! Und dann schreibt man eigentlich was dazu ?
Eintrag vom: 12:28:05 - 01.09.2010
blanc
RE: ´Wie wurden IM geworben? (von Diskus303)
Hey @HufZitat von Huf.....Nachsatz: Im Jahre 2003 begegnete mit zufällig mein damaliger "Abholer". Er trug einen anderen Namen und war Bürger der Schweiz!!!Noch Fragen?Huf was hast Du mit dem angestellt ??? Duck und wech ....
Eintrag vom: 12:07:40 - 01.09.2010
blanc
RE: ´Wie wurden IM geworben? (von Feliks D.)
Hallo Huf, danke für deinen Bericht.Aus deiner Schilderung, die sich so in etwa häufig zugetragen hat, leite ich folgende Vermutung ab.Was du beschreibst war das erste Kontaktgespräch und die Grund warum Du nie wieder etwas gehört hast war sicher deine Offenbarung über diesen Sachverhalt. Allerdings verwundert es mich, dass Du dafür in die Kreisdienststelle mitgenommen wurdest. Dies kenne ich so nicht! Ich lese aus deinem Text, dass Du Dich nur deiner Frau und deinem Chef anvertraut hast. Deshalb gehe ich davon aus, dass dein Chef als Arzt in leitender Funktion sicherlich bereits als IM erfasst war und deinen Bericht über das Kontaktgespräch wahrscheinlich umgehend weitergeleitet haben wird. Aus diesem Grund sah man dann von einer Werbung ab und hat zur Wahrung der Konspiration auch keinerlei offensichtlichen Schritte gegen Dich eingeleitet und Dich auch nicht mit dem Bruch der Verschwiegenheit konfrontiert. Andernfalls wäre es Dir sicher ein leichtes gewesen Rückschlüsse auf die Quelle zu ziehen und dein Chef wäre als Quelle nicht mehr zu gebrauchen zu wesen.Wie gesagt, nur meine Vermutung. Es wäre auch möglich, dass gegen Dich im IM-Vorlauf auch die Maßnahme A gelaufen ist und man aus deinem Telefonat am gleichen Abend mit deinem Chef die richtigen Schlüsse zog. Wie gesagt halte ich die erste Variante jedoch für wahrscheinlicher.
Eintrag vom: 12:05:38 - 01.09.2010
blanc
RE: ´Wie wurden IM geworben? (von Alfred)
HUF,ich habe noch NIE gehört, dass auf diese Art ein Gespräch geführt wurde.Das sich mit einen Decknamen vorgestellt wurde war normal. Aber sonst ....Und wenn er heute Bürger der Schweiz ist, wird er die Voraussetzungen dazu erfüllt haben, ganz einfach.
Eintrag vom: 11:58:13 - 01.09.2010
blanc
RE: Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet (von SFGA)
Deutsche Einheit bedeutet gleiche Arbeitsdienstzeit gleiches Geld! Nich wie heute das die Wessis weniger arbeiten und mehr bekommen und wir mehr arbeiten und weniger Geld bekommen. Ein Bsp. Pflegedienst Ost Mind.lohn 7.50. West 8.50. War da nicht irgendwo im GG ein Gleichberechtigungsartikel hmmm. Also von deutscher Einheit sind wir noch Meilenweit entfernt.
Eintrag vom: 11:50:56 - 01.09.2010
blanc
RE: ´Wie wurden IM geworben? (von wosch)
Zitat von GilbertWolzowgeht der forumsmüll mit @wosch schon wieder los.... Gilbert, war das nun ´ne Frage, oder ´ne indirekte Aufforderung an die "Regierung" zum Eingreifen??Ich glaube daß der Rüdiger meine Antwort an ihn, viel gelassener betrachten wird als Du, deswegen mußt Du nicht unbedingt den Entrüsteten spielen! Auch wenn Du es nicht glauben solltest, mit ihm habe ich mich besser verstanden, als wie es den Anschein haben könnte und das gleiche würde ich auch von ihm behaupten wollen.Schönen Gruß aus Kassel.
Eintrag vom: 11:43:20 - 01.09.2010
blanc
Interflug Absturz bei KöWuhausen (von SFGA)
14.08.72 Absturz bei Köwuhausen.
Eintrag vom: 11:39:19 - 01.09.2010
blanc
RE: ´Wie wurden IM geworben? (von Huf)
Um beim Thema zu bleiben, würde ich Euch gern erzählen, wie ich die Anwerbung zum IM verhindert habe.Es war 1988, im Frühjahr, als ich gerade in einer ziemlich schweren Beziehungskrise war. Wir hatten in der Stadt unweit unserer Wohnung einen Pachtgarten. Eines vormittags war ich wieder mal beim "Ackern" und so sah ich dann auch aus, als ich zum Mittagessen mit dem Fahrrad nach Hause fuhr. Unten an der Hauseingangstür stand ein Mann, der mich bestimmend, aber höflich aufforderte in den davor stehenden Trabbi zu steigen und ihn zur Dienststelle zu begleiten. Dabei hielt er mir irgendein Dokument unter die Nase und nannte seinen Namen und Dienstgrad.Er fuhr mit mir zur Dienststelle des MfS in unserer Stadt. Am Eingang sagte er dem Posten einen Zauberspruch auf, und schon trottete ich ihm hinterher und fand mich in einem Dienstzimmer mit zwei weiteren, mir nicht bekannten Personen wieder. So dreckig vom Garten, wie ich war.Die drei eierten erst herum, über Garten und frei haben usw. Dann fragten sie mich, was ich denn von der gegenwärtigen Situation in der DDR halte. Jetzt eierte ich mit Parolen und Reiseerleichterungen in die BRD herum und dass sie mich nicht zum 70. Geburtstag meiner Tante nach Hamburg gelassen haben. Antwort der Tschekisten: "Das entscheiden nicht wir, sondern das MdI." Alles klar...Dann wollten sie etwas über die Stimmung auf meiner Arbeit im Krankenhaus hören. Wieder eierte ich herum. Zwischenzeitlich angebotenen Kaffee lehnte ich dankend ab.Nach etwa 30 Minuten endete das Gespräch mit dem Hinweis, sie würden gern öfter etwas von mir hören, ich käme ja viel herum. Man melde sich wieder.Und dann konnte ich mit meinen dreckigen Klamotten aussehend wie ein Murfi zu Fuß durch die Stadt nach Hause gehen, oberpeinlich!Nachmittags erzählte ich entgegen der Aufforderung der Stasi meiner Frau davon und wir berieten, wie man dem Spitzelkram entgehen konnte. Ich wollte nichts berichten und wäre mir schäbig vorgekommen, über andere Leute an jener Stelle Berichte abzuliefern.Abends kam mir die Idee, meinen Chef anzurufen, ich hätte etwas mit ihm zu besprechen, aber nicht am Telefon.Danach fuhr ich zu ihm nach Hause und erzählte ihm das Erlebte. Ich sollte also die Ärzte und Schwestern bespitzeln. Wir tranken drei bis elf Cognac, dann fuhr mein Fahrrad mich nach Hause.Man hat mich nie wieder angesprochen.Nachsatz: Im Jahre 2003 begegnete mit zufällig mein damaliger "Abholer". Er trug einen anderen Namen und war Bürger der Schweiz!!!Noch Fragen?Huf
Eintrag vom: 11:25:16 - 01.09.2010
blanc
RE: ´Wie wurden IM geworben? (von GilbertWolzow)
geht der forumsmüll mit @wosch schon wieder los....
Eintrag vom: 10:20:08 - 01.09.2010
blanc
RE: Wortschatz der DDR (von MatNag)
Wie wäre es denn mit :Auslaufventil = WasserhahnNikotinrauch-Inhalationsstäbchen = ZigaretteGoldbroiler = GrillhähnchenJahresendpuppe mit Flügeln = Weihnachtsengel
Eintrag vom: 09:19:23 - 01.09.2010
blanc
RE: Interflug Absturz in Leipzig 1.September 1975 (von MatNag)
Zu spät hatte der Flughafentower auf die Katastrophe reagiert und wertvolle Zeit verstreichen lassen, bis endlich Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert wurden und sich einen Weg zum Wrack der TU-134 bahnen konnten.Man muß das auch in Zusammenhang mit der Zeit und den polit. Verhältnissen sehen.Flugzeugabstürze waren in der DDR Geheimsache. Große Crash´s passierten ja nur den "pösen" Imperialistischen Kapitalisten-Airlines.Nun kam mit einem mal so ein Ereignis auf die sozialistischen Fluglotsen zu.Sie waren vielleicht nicht darauf ausreichend vorbereitet....den wie es in der deutschen Beamten-Mentalität so schon heißt (ob nun Ost oder West): Was nicht sein darf, daß nicht sein kann.Heute ist das natürlich anders.
Eintrag vom: 09:03:50 - 01.09.2010
blanc
RE: Wortschatz der DDR (von GilbertWolzow)
ick gehe heute noch in die "kaufhalle" , denn "supermarkt" hört sich einfach nur komisch an....
Eintrag vom: 08:54:31 - 01.09.2010
blanc
RE: Wortschatz der DDR (von Feliks D.)
Was ist denn damit Erklärung Ostbegriffe oder damit Die Exotik der DDR-Sprache ?Brauchts da noch einen dritten Thread zum selben Thema?
Eintrag vom: 08:35:55 - 01.09.2010
blanc
Wortschatz der DDR (von Angelo)
Subbotnik, MuFuTi oder DeDeRon: Während ein Großteil der Bundesbürger beim Aufzählen dieser Begriffe ein ratloses Gesicht mit der Aufschrift "Keine Ahnung!" aufsetzen wird, wissen ehemalige DDR-Bürger sofort, worum es geht. Auf der Ostseite der deutsch-deutschen Grenze gehörten diese Wortschöpfungen nämlich genauso zum Sprachgebrauch wie die Kreationen Nicki, Specki-Tonne, Bienchen und ABV.Was gibt es denn da noch so ?
Eintrag vom: 08:30:16 - 01.09.2010
blanc
Interflug Absturz in Leipzig 1.September 1975 (von Angelo)
Zur Herbstmesse nach Leipzig wollten die westdeutschen Fluggäste an jenem 1. September 1975. Der Messejet der "Interflug" kam aus Stuttgart, beim Landeanflug auf Schkeuditz geriet die Maschine bei schlechter Sicht plötzlich ins Trudeln und stürzte ab. Der LPG-Traktorist Paul Leskowitz gehörte zu den Ersthelfern, die die 12 Überlebenden aus dem brennenden Wrack bargen.Am Morgen des 1. September 1975 will der LPG-Traktorist Paul Leskowitz eigentlich nur das Feld pflügen. Doch dann wird er Augenzeuge einer Katastrophe. Aus unmittelbarer Nähe beobachtet er, wie ein Flugzeug beim Landeanflug auf den Flughafen in Leipzig-Schkeuditz ins Trudeln kommt und abstürzt. Als Paul Leskowitz die ersten Schreie hört, rennt er los. Am Wrack angekommen, bietet sich ihm ein schrecklicher Anblick: "Da guckten nur ein paar Arme und Beine heraus." Mit einem Kollegen versucht er, Passagiere zu bergen. Plötzlich knallt es, das Wrack beginnt zu brennen.Unter Einsatz ihres Lebens bergen Paul Leskowitz und die anderen Ersthelfer zunächst fünf Passagiere lebend. Einer wird später an den Folgen der starken Verbrennungen sterben. Zu spät hatte der Flughafentower auf die Katastrophe reagiert und wertvolle Zeit verstreichen lassen, bis endlich Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert wurden und sich einen Weg zum Wrack der TU-134 bahnen konnten. hier weiter lesenhttp://www.mdr.de/barbarossa/7620823.html
Eintrag vom: 08:27:12 - 01.09.2010
blanc
Ostdeutsche halten Einheit noch nicht für vollendet (von Angelo)
Die Sicht der Bürger auf die deutsche Einheit ist nach 20 Jahren gespalten: Während in den alten Bundesländern 47 Prozent der Befragten die Einheit als weitgehend vollendet betrachten, sind dies im Osten nur 17 Prozent. Das geht aus dem „Sozialreport 2010“ hervor, den der Wohlfahrtsverband Volkssolidarität vorstellte.Etwa jeder dritte Westdeutsche (35 Prozent) meint danach, dass ihm die Einheit deutlich mehr Verluste als Gewinne gebracht hat. Bei den Ostdeutschen ist dies nur etwa jeder Vierte (24 Prozent). 42 Prozent der Ostdeutschen sehen für sich hingegen Gewinne, im Westen sind dies nur 37 Prozent. hier weiter lesenhttp://www.welt.de/politik/deutschland/a....NL_Persoenlich
Eintrag vom: 08:18:17 - 01.09.2010
blanc
RE: Stanislaw Tillich: Ich habe in einem Unrechtsstaat gelebt (von Eumel)
http://de.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_TillichDa die Welt sicherlich nicht gerade unfreundlich gegenüber der CDU ist noch mal ein Link von denenhttp://www.welt.de/politik/article276984...-im-Dienst.htmlSoviel zu seinem Leben in der DDR als Unrechtsstaat. Seine Aussagen im heutigen Kontext seien mal unkommentiert. Allerdings ist es eben immer wieder verwunderlich, wie Meinungen sich entwickeln können. Diese Aussagen von einem Politiker der Linken hätten ein anderes Echo hervorgerufen
Eintrag vom: 23:43:13 - 31.08.2010
blanc
Stanislaw Tillich: Ich habe in einem Unrechtsstaat gelebt (von Angelo)
Interview Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wünscht sich mehr Stolz auf 20 Jahre Deutsche Einheit.In der Bildungspolitik nimmt Sachsen schon Platz eins ein. Wann ist Ihr Bundesland insgesamt deutsche Spitze?Tillich: Wir ostdeutschen Länder sind 1990 alle von derselben Linie aus gestartet. Schon heute geben wir eine Milliarde Euro weniger an Schuldzinsen aus als unsere Nachbarn in den neuen Bundesländern. Dies schafft die notwendigen finanziellen Spielräume für eine zukunftsorientierte Politik. Unser Ziel ist es, in zehn Jahren zu den innovativsten Regionen Europas zu gehören.Es heißt, an sächsischen Schulen werde besonders Naturwissenschaft gefördert. Ist das der Schlüssel zum Erfolg?Tillich: Als gelernter Ingenieur sehe ich unsere deutsche Technik-Voreingenommenheit mit großer Sorge. Deutschland ist auf dem Wege, seinen ingenieurwissenschaftlichen Vorsprung zu verlieren. Es hapert an der Umsetzung technischer Erfolge im eigenen Land. Bekanntestes Beispiel ist der Transrapid. Aber auch bei der Biotechnologie stehen wir im weltweiten Wettbewerb. Wir müssen uns nach Lösungen umschauen und dürfen nicht ständig Vorbehalte debattieren. Sonst gehen unsere jungen Forscher in andere Länder. Wir Deutsche müssen aufpassen, dass wir nicht von den Asiaten technologisch überrascht und überrollt werden, indem diese uns etwa auf dem biotechnologischen Sektor Lösungen anbieten, für die wir dann viel Geld bezahlen müssen.Haben Sie als Ostdeutscher vor der Wende in einem Unrechtsstaat gelebt? Der letzte DDR-Ministerpräsident meint: nein.Tillich: Die DDR war ein Unrechtsstaat. Ein Land, welches an der Grenze auf seine Bürger schießen ließ, Menschen aus Gefängnissen heraus verkaufte, das die Freiheit des Wortes unterband, kann kein Rechtsstaat gewesen sein.Warum freuen wir Deutsche uns nicht über den Nationalfeiertag 3. Oktober?Tillich: Ich wünschte mir mehr Stolz auf diesen Tag, zumal es sich um eine friedliche Vereinigung handelte – mit allen Risiken und Nebenwirkungen, die solch eine Vereinigung in sich birgt. Es war ein gigantisches Projekt. Vielleicht sollte man unseren Nationalfeiertag in doppeltem Sinn feiern, denn es vollzog sich ja eine Vereinigung Deutschlands und Europas. Deshalb nähme es uns auch niemand übel, wenn wir Deutsche den Tag richtig feiern würden.Hat es nicht hohe Symbolkraft, dass Deutschland just zur 20. Wiederkehr der Wiedervereinigung zum Wirtschaftsmotor Europas wurde? Oder weckt das in Paris oder London eher neues Misstrauen gegenüber Deutschland?Tillich: Ich glaube eher, dass man in Paris und London erkennt, dass man in den vergangenen Jahren nicht immer die richtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen vorgenommen hat. Es gibt einen Spruch unter Haushaltspolitikern, wonach die Haushalte in den guten Zeiten versaut werden. Frankreich und Großbritannien haben die Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes zu sehr vernachlässigt und zu stark auf die Entwicklung der Finanzmärkte gesetzt. Wir dagegen haben unsere industrielle Basis gestärkt. Und unsere Reallöhne sind in den vergangenen Jahren nicht gestiegen. Das hat letztlich der Bundesrepublik einen Vorteil verschafft, der sich heute für uns alle auszahlt.Quelle: Rheinische Post
Eintrag vom: 16:55:45 - 31.08.2010
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