Berichte von Reisen und Urlaub auf den Kanarischen Inseln, mit u.a. Berichte von Sehenswürdigkeiten der kanarischen Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote
Sie wollen auf die Kanaren reisen, wissen aber noch nicht, auf welcher Insel Sie den Urlaub verbringen sollen? Obwohl die ganze hier Reiseberichte zu den einzelnen Kanarischen Inseln enthält, soll hier nochmal ein kurzer Überblick geschaffen werden, jedenfalls soweit es mir mit meinen eigenen Reisen in dieses Archipel möglich ist.
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Urlaub auf Teneriffa
Die beliebteste der Inseln, was wohl vor allem an der Abwechslung liegt, die Sie bietet. Sowohl Landschaftlich, als auch Erlebnismäßig kann man hier auch bei längeren Aufenthalten jeden Tag grundsätzliches Anderes betrachten, bzw. tun. Insbesonders ist Teneriffa neben Lanzarote die Insel, die auch kulturell am meisten bieten kann.
Mit dem Loro Parque und der Landschaftlichen Abwechslung ist Teneriffa gut für Familienurlaub geeignet.
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Reisen nach Fuerteventura
Fuerteventura ist berühmt für seine Surfbedingungen und ist insgesamt bei Wassersportlern aller Art beliebt. Der stete Wind und die satte Sonne schaffen hierbei auch schöne Verhältnisse für Mittage nur am Hotel-Pool. Aber Fuerteventura ist meiner Meinung nach vor allem die Insel zum Ausprobieren von beispielsweise Kite-Surfen oder ähnlichen Aktivitäten!
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Reisen nach Lanzarote
Die kulturell interessanteste der sieben großen Kanaren Inseln.
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Urlaub auf La Gomera
Einer Insel die zumindest zur Zeit noch eher für Alternativ Urlauber ist. Die Insel ist derzeit noch nicht für Touristen ausgebaut, was sich zwar etwa in schlechter Infrastruktur zeigt, aber eben auch in absolut tollen, unberührten Landschaften.
Betancuria ist die alte Hauptstadt der Kanaren-Insel Fuerteventura und mit ihrer Lage in einem fruchtbaren, grünen Tal und den weißen, traditionellen Häusern der Kanaren sicher die schönste Stadt von Fuerteventura. Durch die Lage abseits von Stränden und Küste ist die Stadt nicht durch übliche Touristenbauten "geschmückt" und der besondere Flair der Stadt kommt nicht unbedingt durch den für Fuerte eher ungewohnten Anblick von Palmen und Grün, sondern für mich tatsächlich mehr durch die ursprünglich wirkenden Häuser, Gassen und Plätze der Stadt.
Unter den Gebäuden der Stadt ist dabei sicher die Kirche besonders hervorzuheben. Einerseits durch das Gebäude selbst und seiner beherrschenden Lage in der Stadt, andererseits durch den schönen Platz vor der Kirche (von dem untenstehendes Foto aufgenommen wurde). Der Eintritt ist jedoch, was für mich damals etwas überraschend kam, nicht frei. Im Inneren der Kirche gibt es eine Ausstellung und einen schönen Hinterraum.
Es bietet sich an bei einer Reise nach Betancuria ebenfalls den Mirador Morro Velosa zu besuchen, der in nördlicher Richtung der Stadt liegt und bei dessen Auffahrt man einen sehr schönen Blick auf Betancuria hat und am Mirador selbst kann mann schließlich weite Teile der Insel überblicken.
Insgesamt ein lohnender Ausflug, der sich bei einer Inselrundfahrt oder Tour in dieser Gegend anbietet.
Dieser Bericht befasst sich mit Masca, einem wunderschönes Bergdorf im Westen der Kanaren-Insel Teneriffa, das bei einer Reise dorthin quasi schon zum Pflichtprogramm gehört. Dass dieses kleine Dorf nach dem Teide Nationalpark am zweitmeisten Besucher auf Teneriffa anlockt, liegt wohl insbesonders am speziellen Flair dieses knapp 100 Einwohner zählendes Dorfes. Die kleinen an die Berghänge gebauten oft zweistöckigen Häuschen, die terassierten Felder, die sich an allen mehr oder minder zugänglichen Stellen befinden, die für Teneriffa eher grüne Landschaft, die sich besonders prächtig im Barranco de Masca, einer Schlucht die sich von Masca auf etwa 700 Meter Höhe bis hinab zum Meer erstreckt.
Nicht schwindelfreie Autofahrer sollten bei der Fahrt nach Masca aufpassen, da die sich in Serpentinen windende Straße oft an steilen Abhängen vorbeiführt und, obwohl sie in gutem Zustand ist, nicht gerade sehr breit ist. Es gibt auch die Möglichkeit im regelmäßig pendelnden Bus das Dorf zu erreichen, was einem auch eine Auseinandersetzung mit der doch eher schlechten Parksituation in Masca erspart.
In Masca selbst gibt es neben diversen Restaurants auch ein ethnografisches Museum, dessen älteste Exponate zu den Thmen Kultur und Landwirtschaft bis in die Zeit der Ureinwohner zurückreichen, dass aber insgesamt eher klein ist. Der Weg zum Museum ist vom Plaza in Masca aus beschildert und leicht zu finden.
Die Hauptattraktion um Masca ist wohl die Wanderung durch den Barranco de Masca hinab zum Meer, die ich selbst jedoch nicht gemacht habe und zu der ich folglich nichts sagen kann.Meine Reise in dieses Dorf bezog ihren Erlebnischarakter aus dem Flair des Dorfes und vor allem auch der Anfahrt, die neben den steilen Abgründen eben auch tolle Ausblicke liefert.
Die Isla de Lobos ist eine kleine, unter Naturschutz stehende kanarische Insel, nördlich von Fuerteventura. Die Insel wird beherrscht von der Erhebnung Montana La Caldera, die mit knapp 127 Metern Höhe auch schon lange bevor man am Hafen ist von Fuerteventura aus zu sehen ist. Obwohl die Insel vergleichsweise sehr klein ist, kann man doch ausgedehnte Spaziergänge bzw. Wanderungen machen.
Bei meiner Reise auf die Kanaren Insel Lobos habe ich nur den Westen der Insel erkundet, wobei ich diesen sehr empfehlenswert finde. Einerseits gibt es dort den markanten Montana La Caldera, dessen Spitze man von der Bootanlegestelle aus einigermaßen schnell erreichen kann, andererseits gibt es Richtung Westen einen wunderschönen Sandstrand, der auch viele Einheimische anzieht, die mit der Fähre nach Lobos kommen um dort zu Baden. Der Strand liegt in einer Art Bucht die sehr Flach ist, ist vom "Hafen" gut zu erreichen und verfügt über die für Fuerteventura beinahe typischen Eigenschaften des feines Saharasandes und des klaren Atlantikwassers.Desweiteren ist dort zwar einiges los, jedoch eher wenig im Vergleich zu den Touristenstränden auf der Hauptinsel. Liegt man dort teilweise auf Liegestuhl an Liegestuhl und hat auch nicht viel Platz zum Schwimmen, so gibt es auf Lobos gar keine Liegestühle oder sonstige Platzeinteilungen...
Aber wer sich sofort nur an den Strand begibt, verpasst auch viel was die Insel zu bieten hat. LAndschaftlich ist sie auf jeden Fall einen Spaziergang wert und auch kulturell wa ich überrasch als ich sah, dass es dort tatsächlich Häuser bzw. Hütten gibt, die zumindest bei meinem Besuch auf der Insel bewohnt waren.
Insgesamt finde ich, dass Lobos, obwohl sie meist nur eine Art Beiprogramm zu Reisen an die Küste Lanzarotes oder ähnlichem ist, durchaus auch eine Solorolle als lohnenswertes Ausflugsziel der Kanaren bestreiten kann!
Das Windsrufen ist wohl eine der beliebtesten Sportarten der kanarischen Inseln. Insbesonders Fuerteventura ist berühmt für seine Surfbedingungen und gilt als Surfparadies schlechthin. Da ich den Sport schon lange einmal ausprobieren wollte, bot sich mein Urlaub dort dazu an.
Ich informierte mich an einer lokalen Surfschule über Preise fürs Windsurfen und entschied mich dann, einen Grundschein zu machen (Anmerkung: Die Preise für die nötige Theorie und Praxis für einen Grundschein betragen etwa 180€). Am Anfang lernt man wie man auf dem Brett sein Segel aus dem Wasser holt, dann geht es weiter mit Wenden und schließlich kommen Fahren und Lenken dazu und erste weitere Mannöver, wie etwa die Halse, werden erklärt.
Besonders angenehm empfand ich dass ich meine ersten Stunden als Anfänger morgens erhiehlt, da, wie ich später herausfand, zu dieser Zeit der Wind lang nicht so kräftig ist wie am Mittag - sehr hilfreich für die ersten Versuche auf einem Surfbrett! Hat man dann aber erst mal Fahren und Lenken erlernt, ist es herausfordernd auch Mittags, bei stärkeren Winden zu fahren und freut sich - zumindest solange man auf dem Brett steht) an höheren Windstärken und mehr Fahrtgeschwindigkeit. Insgesamt war Windsurfen, trotz meines dem Anfängersein verschuldeten mangelnden Können, eine sehr tolle Erfahrung. Ich bin sehr froh diesen Sport ausprobiert zu haben, zumal sich nun mit dem Grundschein auch an diversen Seen in Deutschland Material leihen lässt und ich dieses Jahr (im letzten Jahr war ich auf Fuerteventura) bestimmt wieder auf einem Surfbrett stehen werde!
Was ich allerdings lernen musste, ist dass es einen enormen Unterschied ausmacht, der Sonne am Strand liegend ausgesetzt zu sein und auf einem Surfbrett auf dem Meer stehend. Ich empfehle jedem der es mit Surfen versuchen möchte, bevor er sich zwei Stunden oder länger aufs Wasser stellt, sich mit dem höchsten Lichtschutzfaktor Arme, Beine, Nacken und Gesicht einzureiben den er hat...
Schon bei der Auffahrt zu den Caldera des las Canadas, von der Südseite von Teneriffa verlässt man die von dort gewohnte Landschaft. Von der küstennahen, trockenen Landschaft bleibt geht es langsam hinauf, zuerst durch mit Büschen und Sträuchern bewachsene Gebiete, später dann sogar durch dichte Wälder. Insbesonders in den Kieferwäldern auf nunmehr schon 1500 Metern Höhe über dem Meer lohnt sich ein Stop. An diversen Miradors hat man schon einen schönen Blick über Teile der Südküste von Teneriffa, vor allem aber lohnt sich der Stop durch den intensiven guten Duft und die Flora und Fauna der Kiefernwälder. Es mag sich an dieser Stelle nicht unbedingt lohnenswert anhören dafür zu halten, jedoch kann ich es nach meiner Erfahrung jedem nur empfehlen dort zu halten.
Nach nochmal über 500 Höhenmetern an Fahrt befindet man sich schließlich in den Caldere de las Canadas, der durch Vulkanismus geprägten Mondlandschaft rund um den Pico del Teide. Die riesigen Schlackenfelder vergangener Eruptionen, welche vergleichbar auf den Kanarischen Inseln wohl nur noch im Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote vorkommen (dort jedoch nicht in dieser "Farbenpracht" und nicht mit vergleichbarem Bewuchs), bedecken das ganze Sichtfeld. Ihre Farben reichen von fast schwarzem Gestein über ockerartige Töne bis hin zu rötlichem Fels, meist in den bizarren Mustern die erkennen lassen, dass es einst ein Magmafluss war, der nun erstarrt ist.In der Mitte ragt, noch 1500 Meter Höher als das Plateau, der Pico del Teide beinahe majestätisch. Er lockt damit natürlich die meisten Besucher, jedoch sind die Wartezeiten durch den hohen Besucherandrang so enorm, dass ich bei meinem Besuch von einer Gipfeltour absah. Auch ohne dieses himmelsnahe Erlebnis bieten die Calderas genug. Von wirklich sehenswerten Gesteinsformationen bis hin zu einer gar nicht so scheuen Eidechsenwelt, von tollen Landschaftimpressionen im 16 Kilometer durchmessenden Krater eines ehemaligen Vulkans bis hin schönen Miradors bei Auf- und Abfahrt. Und das alles bei meinen zwei Reisen dorthin, stets bei Sonne und heißen Temperaturen!
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Etwas erschrocken war ich allerdings als ich später mitbekam, dass der enorme Besucheranstrom von ca. 3,5 Millionen Besuchern pro Jahr auf den Parque Nacional del Teide, der auch die Caldera des las Canadas umfasst, das Ökosystem dieses Hochplateaus gefährdet. Einerseits bin ich der Ansicht, dass diese schöne Landschaft auf jeden Fall schützenswert ist, andererseits kann ich hier natürlich auch nicht schreiben, dass ich einen Besuch in den Hochregionen von Teneriffa deshalb nicht für empfehlenswert halte, weil es definitiv ein tolles Erlebnis ist. Am besten sollte natürlich jeder, der den Naturpark um den Teide besucht, bestmöglich auf die Natur achten, etwa durch Benutzung nur der gekennzeichneten Wege.